Røde PodMic USB im Test:
Vielseitiges dynamisches USB + XLR Mikrofon für Podcasts und Streaming

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Transparenz: Wir haben das Røde PodMic USB* von Røde für einen Test zugesendet bekommen. Es handelt sich um ein Testmodell, welches wir wieder zurück geschickt haben. Unsere Meinung ist durch die Leihgabe nicht beeinflusst worden.

Inhaltsverzeichnis

Der erste Eindruck des Rode PodMic USB

Rode PodMic USB Test Vergleich XLR USB

Das PodMic USB macht einen soliden ersten Eindruck, das hat auch einen guten Grund. Das PodMic hat sich bereits im Markt bewährt, denn dieses gibt es bereits seit 2019. Nun wurde das PodMic USB mit der neuen USB-C Version auf die Zielgruppe noch besser zugeschnitten. Mit dem USB Anschluss kommt nicht nur das praktische Plug and Play ins spiel, es gibt auch einen Kopfhörerausgang mit Lautstärkeregler, DSP und Audio Interface. Du kannst also schon vor oder während der Aufnahme mit der Røde Connect oder Røde Central Kompressor, Hochpassfilter, Noise Gate, Gain und weitere “Aphex”, also Effekte auf das Signal legen. Diese Programme sind kompatibel mit Mac und Windows.

Das Monitoring funktioniert einwandfrei, mit dem aufleuchten der LED-Leuchte in grün wird angezeigt, dass du dich im “Direkt Monitoring” befindest, also ein latenzfreies Signal hören kannst. Natürlich kannst du das PodMic, weiterhin analog per XLR-Kabel an ein Audio-Interface schließen. Du bist somit super flexibel! Durch den Integrierten USB-Anschluss hast du zudem die Möglichkeit dir den Systemsound über den Kopfhörerausgang auf die Kopfhörer zu übertragen. Super für Fernaufnahmen oder Konferenzen!

Super flexibel ist ein gutes Stichwort, denn: Das PodMic USB hat kein Stativ und keine Möglichkeit, es hinzustellen. Super flexibel bist du erst dann, wenn dir eine Schwenkhalterung, wie zum Beispiel den Røde PSA1* kaufst. Es gibt auch günstigere Modelle, allerdings solltest du mit diesen Kosten rechnen.

Lieferumfang - USB- statt XLR Kabel

Packt man das PodMic aus, hält man in kurzer Zeit das Mikrofon mit hochwertigem Edelstahl-Einsprechkorb in der Hand und einen Popschutz bzw. Popfilter, den man über das PodMic stülpen kann. Zudem ist auch noch ein ziemlich langes USB-C Kabel im Lieferumfang enthalten. Das ist super praktisch, da andere Unternehmen in diesem Bereich oft zu kurze Kabel ausliefern. Damit hast du auch bereits fast alles was du für deine erste Aufnahme benötigst, es fehlt nur ein Stativ oder Mikrofonarm, denn das Mic solltest du nicht in der Hand halten. Das wird zu tieffrequentem Rumpeln.

Rode PodMic USB Test Vergleich XLR USB Kabel
Rode PodMic USB Test Vergleich XLR USB Hinten

Vielseitiges dynamisches Mikrofon mit Top Soundqualität

Das Mikro punktet vor allem bei zwei Aspekten: Vielseitigkeit und guten, vollen Klang. Es ist ziemlich Rauscharm, klingt ziemlich voll und sauber. Beachte, dass es sich um ein Dynamisches Mikrofon handelt, es hat also typischerweise einen volleren Bass und etwas (!) unsauberere Höhen als ein Kondensator Mikrofon. Ein Kondensator Mikrofon hat typischerweise einen Klang mit unglaublicher Klarheit in den Höhen, man muss Rode gestehen, da kommt das PodMic trotz Einschränkung der Bauart nah ran!

Die Unterschiede zwischen den beiden Bauarten findest du in unserem Blog Artikel zu Podcast Mikrofonen.

Dadurch, dass dieses Modell über einen USB-Anschluss verfügt, kann man es auch (mit Adaptern) an ein iPhone oder Android Smartphone stecken und z.B. mit der iOS App Røde Capture einfach unterwegs oder ohne Laptop aufnehmen!

Rode PodMic USB Test Vergleich XLR USB Kabel 2

Das perfekte Streaming und Podcasting Mikrofon?

Eindeutig gehört das PodMic USB zu den neuen Favoriten im Bereich Podcasting und Streaming. Auch für Sprach- oder Gesangsaufnahmen im kleineren Budget-Bereich eignet es sich gut. Durch das Plug and Play kann man es bei Zoom, Teams, Audacity, Audition und co schnell als Input Mikrofon und als Output auswählen und loslegen. Du hast dir also die Zeit für ein aufwendiges Setup gespart. Wenn du doch im Rode Central noch ein paar Effekte im Aphex Audio Bereich machen möchtest, funktioniert das intuitiv und auch für Laien ziemlich einfach. Du hast alle Features die du für den Anfang brauchst, und sogar für Fortgeschrittene sind genug Funktionen im Processing verfügbar. Eine super Antwort auf das etwas etwas teurere Shure MV7 (der Link führt euch zu unserem ausgiebigen Test)!

In unserem Podcast Mikrofon Vergleich haben wir noch mehr Alternativen für euch, falls ihr auf der Suche nach einem neuen Mikrofon seid.

Hörbeispiele

Für die Hörbeispiele haben wir das Signal im Nachhinein nicht bearbeitet.

USB vs XLR

Ohne Popschutz, ohne Effekte (USB)

Ohne Popschutz, mit Effekten (USB)

Mit Popschutz, ohne Effekte (USB)

Mit Popschutz, mit Effekten (USB)

Fazit: Røde PodMic USB

Für den Preis von ca.239€ ist das PodMic USB* wie von Røde gewohnt in einem super Preis-Leistungsverhältnis. Wenn du ein XLR und USB Mikrofon in einem haben willst, ist das MV7 von Shure* deine einzige ernst zu nehmende Alternative, die bereits etwas teurer ist. Somit liegt hier das PodMic vorn und ist ideal für Podcasting und andere Sprachanwendungen!

Schau gerne in unserem Blog vorbei, in dem wir dir weitere Tipps zu, vorgehen geben, damit du zügig und einfach deinen ersten Podcast hochladen kannst!

Als nächstes solltest du mithilfe unseres Blog Artikels deine Podcast Kosten planen und berechnen, interessant ist dann auch die Auswahl des Mikrofons (unser Blog Artikel hier) und die Wahl der Podcast Editing Software.

Zudem haben wir einen Online Kurs, in dem du die Grundlagen von gutem Ton in wenigen Stunden lernst!
Damit dein Podcast auch professionell klingt.

Falls du mehr über Audio lernen möchtest, lernen möchtest deinen Podcast zu schneiden oder deine Produktionskette mal untersuchen und verbessern möchtest, sieh dir doch mal unseren sound&go Basic Kurs an. Dort lernst du in 2-3 Stunden deinen Ton auf ein professionelles Level zu bringen. Wir gehen die ganze Kette durch und du bekommst Tipps, Tricks und eine Checkliste von erfahrenen Toningenieuren.

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